Online-Werbung: Geschickte Nutzung der Daten bringt Wettbewerbsvorteil

An der programmatischen oder automatisierten Abwicklung von Online-Werbung kommt in Zukunft kaum ein Unternehmen oder E-Commerce-Händler mehr vorbei.

67 Prozent der weltweiten digitalen Display-Werbung werden bis 2019 programmatisch abgewickelt, gegenüber 59 Prozent im Jahr 2017. Der Wert der programmatisch verkauften Werbung wird von 57,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 auf 84,9 Milliarden Dollar im Jahr 2019 ansteigen und damit um durchschnittlich 21 Prozent pro Jahr wachsen.

Für Deutschland schätzt Zenith, dass 34,5 Prozent der Display-Werbung in diesem Jahr programmatisch gebucht wird und dieser Anteil bis 2019 auf 41 Prozent ansteigen wird. Der programmatische Handel hat sich qualitativ stark weiterentwickelt. Längst geht es nicht mehr darum, Restinventar möglichst billig zu verkaufen oder zu kaufen. Bisher findet programmatischer Einkauf häufig in Premium-Umfeldern statt, wofür Agenturen über entsprechende abgeschlossene Plattformen private Deals mit Publishern abschließen.

Der Schlüssel zum Erfolg sei dabei die Fähigkeit, Daten zu nutzen, die echte Wettbewerbsvorteile bieten. Die Basis dafür sind Datenpartnerschaften und die Nutzung dieser Daten, um Markenbotschaften maßgeschneidert und zum richtigen Zeitpunkt auszuliefern.

 

 

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Als Händler online gehen?

Wie online gehen im Handel? 5 Tipps, die wirken
16. März 2016 — Optimierung Suchmaschinen Suchverhalten
Online als stationärer Händler erfolgreich? Das geht! 5 Tipps und Beispiele, die zeigen, was wirkt und funktioniert. Denn die Digitalisierung macht auch vor stationären Händlern nicht halt. Folgende erfolgreiche Praxis-Beispiele zeigen, wie Sie offline und online sinnvoll verknüpfen und so auch vom virtuellen Vertriebskanal profitieren. Wer sich also fragt, wie er am besten online gehen soll, der findet hier zahlreiche Tipps und Beispiele.

Handel und Online
Was machen stationäre Händler, die online erfolgreich sind?
Wie verbinden diese Händler online und offline gegenseitig?
Was kann man selbst davon lernen?
Wer kauft online?
Laut ibi research an der Universität Regensburg ist aktuell etwa jeder dritte Einzelhändler auch online.

Schließlich kaufen immerhin 52% grundsätzlich gerne stationär, also offline, ein.
Dieser Anteil sinkt aber bei den unter 35-Jährigen bereits auf 23% und
bei den unter 25-Jährigen auf nur noch 9%.
Offline ohne Online ist daher in den meisten Fällen nur noch eine Frage der Zeit.

Tipp Nr. 1: Früher war online vieles einfacher. Je später Sie online gehen, desto größer wird der Vorsprung anderer Online-Händler, desto mehr müssen Sie auf Nischen ausweichen. Es kann auch Sinn machen ohne Shop online zu gehen.

Motivationsbeispiel: wenn Onliner offline durchstarten
Online-Optiker Edel-Optics eröffnet seine zweite Filiale in bester Hamburger Lauflage. Da gibt es auch interessante Verschränkungen zum digitalen Geschäft. Die 1.200 Brillengestelle sind mit RFID-Chips ausgestattet. Sensoren in den Spiegeln erkennen, welches Modell anprobiert wird und per iPad erhält der Kunde Produktinformationen wie Preis, Farben oder vergleichbare Modelle. Alternativen aus dem 40.000 Modelle umfassenden Katalog können zudem mithilfe eines Virtual Mirror auf dem Gesicht anprobiert werden.

Online ist Chef-Sache. Nebenbei wird das nichts. Viele Online-Shop-Betreiber bestätigen, dass die Kosten in Summe genauso hoch wie beim stationären Handel sind, nur anders verteilt.

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